Meine Unterkunft war nicht direkt im Zentrum von Melbourne, sonder ein wenig außerhalb in der Nähe des Queen Victorian Market, einer der größten Märkte unter freiem Himmel in der südlichen Hemisphäre. 600 Händler verkaufen hier täglich ihre Waren und Markt gehalten wird seit ca. 125 Jahren. So kam ich in den täglichen Genuss dort frisches Obst kaufen zu können. Mangos und Melonen können so lecker sein.... viel, viel besser als in Deutschland.
In der YHA habe ich Michella, aus der Schweiz und Tomoko, aus Japan kennen gelernt. Mit Michella und einer Koreanerin (den Namen konnte ich mir einfach nicht merken! sorry!!) war ich
im 88sten Stockwerk des Eureka Skydeck. Wir hatten beschlossen am Abend dort hin zu gehen und es hat sich wirklich gelohnt. So weit das Auge sehen konnte - ein Lichtermeer!
Die nächsten Tage verbrachte ich mit intensiven Sightseeing... schon um acht Uhr morgens war ich in der Stadt unterwegs. Ich entdeckte kleine, süße Gassen mit vielen Caffés, die im italienischen und französischen Stil eingerichtet waren. Was mich sehr von der Stadt fasziniert hat waren die Kontraste der Bauten - alt und hypermodern neu stehen sich gegenüber. Außerdem hat die Stadt Kultur und Geschichte, was ich in so vielen australischen Städten vermisst habe.
Internationale Kunst, vielleicht sogar eine der besten Ausstellungen in Australien, u.a. Dauerausstellungen von Picasso, Rubens, Monet, Rembrandt und Modiglian waren in der National Gallery of Victoria zu bewundern. Weiterhin auf meinem Sightseeing-Programm stand das Immigration Museum, welches in herzzerreisender Weise die Geschichte der Einwanderer Melbourns zeigte: die Tränen, die Freude, die Trennung und die Wiederbegegnung....
Natürlich konnte ich nicht einfach an so manchen Klamottenläden vorbei gehen. Ich meine, Melbourne - Mekka - für alle die shoppen lieben. Nun aber genug eingekauft, schließlich muss ich meine Einkäufe zu meinem Cousin schicken, der liebenswerter Weise, ein paar Kilos schon mal mit nach Deutschland nimmt. Otherwise I had big problems ;))
Den letzten Tag verbrachte ich nochmals mit einer Tagestour zu den sogen. Phillip Islands. Auf der Reise dorthin einige Zwischenstopps: Koala Sanctuary (Toni, du glaubst gar nicht das Koalas auch mal nicht schlafen, sonder putz munter und so richtig schnell durchs Gebüsch laufen können!! :-O ), Botanic Gardens und einer Schokoladen Fabrik. Boah, so viel Schokolade auf einmal... I was sick but happy! Auf den Phillip Island angekommen warteten wir in bitterer Kälte, bei kalten 14 Grad auf die kleinsten Pinguine, die ihre Parade zur späterer Stunde abhielten.
Am Tag darauf ging mein Flieger zurück zur Sunshine Coast. Es war ein sehr stürmischer Flug und einige mussten sich sogar.... naja, ihr wisst schon. Unser Pilot versuchte unseren Zielflughafen anzusteuern, doch es war zu riskant. Der Wind war zu stark und es bestand die Gefahr das er unser Flugzeug umwirft. Somit mussten wir zurück nach Brisbane fliegen und von dort wurden wir in Bussen zum eigentlichen Flughafen gebracht. Gut angekommen und sehr müde bin ich wieder bei der kleine Familie in Glenview angekommen.
Heute heißt es erstmal wieder arbeiten und viel, viel Geld verdienen... :-)))
Es grüßt die fleißige Arbeiterin.

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